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Welche Fehler machen Unternehmen bei der Implementierung von Worksection? Top 7 Fehler und Lösungen

Es gibt die Wahrnehmung, dass die Imple­men­tierung eines Pro­jek­t­man­age­mentsys­tems rei­bungs­los ver­läuft. In Wirk­lichkeit kön­nte jedoch Unternehmen A das Sys­tem erfol­gre­ich inte­gri­eren, während Unternehmen B dies möglicher­weise nicht tut.Warum passiert das?

Das erste Hin­der­nis kön­nte der Wider­stand des Teams sein. Ein weit­eres Prob­lem kön­nte sein, dass man nicht ver­ste­ht, wie man den Arbeitsablauf im neuen Sys­tem struk­turi­ert. Anstatt ein klares Bild der Pro­jek­te zu erhal­ten, endet man mit neuem Chaos und Unsicher­heit, wie man es zäh­men kann.


Mit Work­sec­tion zu begin­nen, ist eine neue Phase in der Organ­i­sa­tion der Tea­mar­beit. Daher bringt die Einar­beitung in das Sys­tem ihre Her­aus­forderun­gen mit sich. Wir wer­den die häu­fig­sten davon unter­suchen und prak­tis­che Ratschläge geben, wie man rei­bungs­los zu einem Team­man­age­mentsys­tem wech­seln kann.

Liste der häu­fig­sten Fehler zu Beginn der Arbeit mit Worksection 

Prob­lem #1 — Das Man­age­ment erk­lärt nicht, warum das Team das neue Sys­tem benötigt

Die Entschei­dung zur Ein­führung eines neuen Tools wird vom Man­age­ment des Unternehmens. Nor­maler­weise testet das Man­age­ment das Tool auch vor der direk­ten Implementierung.

Während der Einar­beitungsphase entste­ht ein grobes Bild des zukün­fti­gen Arbeitsablaufs. Daher kön­nte es aus­re­ichend erscheinen, ein­fach das Team ins neue Sys­tem hinzuzufü­gen, um einen erfol­gre­ichen Start zu gewährleis­ten. Und hier entste­ht das erste Prob­lem: das Fehlen ein­er Erk­lärung des Wertes des Sys­tems für das Team. Das Team ver­ste­ht den Wert der Änderun­gen, die Sie vorschla­gen, nicht.

Lösung

Erk­lären Sie, warum das Unternehmen das neue Sys­tem benötigt. Sprechen Sie über seine Vorteile und Bequem­lichkeit­en. Hier sind einige davon:


Entwick­eln Sie weit­er­hin und stellen Sie Anleitun­gen für die Mitar­beit­er bere­it, wie sie mit dem neuen Ser­vice arbeit­en kön­nen. Erk­lären Sie kurz die Struk­tur des Sys­tems, wie Auf­gaben fest­gelegt und über­prüft wer­den, usw. Dies wird Ver­trauen geben und ein Ver­ständ­nis dafür, wie man mit dem neuen Tool arbeitet.

Prob­lem #2 — Wider­stand vom Team

Selb­st nach der Bere­it­stel­lung ein­er Erk­lärung und ein­er klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung kön­nte das Man­age­ment trotz­dem auf Wider­stand des Teams stoßen. Warum?

Pro­duk­tive Mitar­beit­er wer­den Änderun­gen an einem bere­its etablierten Arbeitsablauf ablehnen. Weniger pro­duk­tive wer­den bewusst ver­mei­den, zu offen­baren, dass sie nicht die erforder­lichen Anstren­gun­gen in die Arbeit investieren. Daher verur­sacht jede Änderung des etablierten Arbeitsablaufs Schmerz. Und das muss gem­anagt werden.

Jede Änderung eines etablierten Arbeitsablaufs verur­sacht Schmerz. 

Lösung

Find­en Sie einen Weg, das Team dazu zu bewe­gen, den Ser­vice zu nutzen. Dies kön­nte ein Bonussys­tem während der Einar­beitungszeit oder eine andere Art der Moti­va­tion sein. Zum Beispiel ver­wen­den wir und unsere Kun­den eine ein­fache Regel: Wenn eine Auf­gabe nicht in Work­sec­tion ist, existiert sie nicht.

Die Mitar­beit­er entwick­eln eine gewisse Begeis­terung dafür, ihre Auf­gaben­lis­ten zu über­prüfen. Abteilungsleit­er begin­nen ihrer­seits, Auf­gaben ver­ant­wor­tungs­be­wusster zu set­zen. Ist das nicht eine Win-Win-Situation?

Prob­lem #3 — Man­gel an all­ge­meinen Arbeitsregeln

Es ist entschei­dend, die Fähigkeit­en des Sys­tems an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzu­passen. Ohne dies wer­den Sie nur das Arbeitschaos skalieren.

Lösung

Dazu müssen Sie einen Algo­rith­mus und ein Regel­w­erk mit dem Sys­tem erstellen. Zum Beispiel, wie ver­schiedene Unternehmen ihre Arbeit in Work­sec­tion organ­isieren können:
  • Mar­ketinga­gen­turen: Pla­nen und ver­wal­ten von Mar­ket­ingkam­pag­nen. Zusam­me­nar­beit bei der Erstel­lung von Inhal­ten mit Autoren, Design­ern und Redakteuren.
  • IT-Unternehmen: Ver­wal­tung von Soft­wa­reen­twick­lung­spro­jek­ten mit Auf­gaben, Zeit­plä­nen und Phasen. Koor­dinieren von Releas­es und Software-Updates.
  • Dig­i­tale Agen­turen: Zusam­me­nar­beit mit Kun­den bei Pro­jek­tan­forderun­gen und Feed­back. Ressourcen effek­tiv auf die laufend­en Pro­jek­te der Agen­tur zuweisen.
  • Anwalt­skan­zleien: Pri­or­isieren von Auf­gaben, die mit Gerichts­fällen und den Bedürfnis­sen von Kun­den zu tun haben. Abrech­nen von Arbeitsstun­den für Kunden.
  • Architek­tur­büros: Pla­nen von Architek­tur­pro­jek­ten, Haupt­phasen und Zeit­plä­nen. Zuweisung von Ressourcen, ein­schließlich Arbeit­skräften und Materialien.
  • Fer­ti­gung­sun­ternehmen: Pla­nen von Pro­duk­tion­sprozessen und ‑plä­nen. Zusam­me­nar­beit mit Liefer­an­ten, um Rohstoffe rechtzeit­ig zu erhalten.
  • Bau­un­ternehmen: Organ­isieren von Plä­nen, Genehmi­gun­gen, Verträ­gen und anderen Doku­menten an einem Ort. Ver­wal­ten von aufgewen­de­ter Zeit und anderen Ressourcen für eine genaue Abrechnung.

Prob­lem #4 — Nie­mand ist ver­ant­wortlich für die Imple­men­tierung des Systems

Eines der wichtig­sten Prob­leme bei der Aus­führung ein­er Auf­gabe ist die fehlende Ver­ant­wor­tung. Ohne jeman­den, der die Imple­men­tierung des Sys­tems überwacht, wird eine schnelle und effek­tive Inte­gra­tion nicht möglich sein.

Lösung

Die Auf­gabe der ver­ant­wortlichen Per­son beste­ht darin, sich an den vere­in­barten Plan zu hal­ten, rechtzeit­ig Änderun­gen im Prozess zu iden­ti­fizieren und darüber zu bericht­en. Wählen Sie daher einen Mitar­beit­er aus, der für die Imple­men­tierung des Ser­vices ver­ant­wortlich ist und:
  • die Beteili­gung der Mitar­beit­er überwacht;
  • die Arbeit­sregeln ein­heitlich gestaltet;
  • alle erforder­lichen Infor­ma­tio­nen über die Arbeit an das Team vermittelt.

Prob­lem #5 — Kom­mu­nika­tion außer­halb von Worksection

Arbeitschats sind unprak­tisch. Wichtige Infor­ma­tio­nen gehen oft ver­loren, und es ist schwierig, die Dynamik des Pro­jek­ts zu ver­fol­gen. Work­sec­tion wurde entwick­elt, um die Arbeit­skom­mu­nika­tion so effek­tiv wie möglich zu gestal­ten, und unnötiges Chaos zu vermeiden.

Lösung

Während der Ser­vi­cein­te­gra­tion empfehlen wir daher, alle Arbeits­diskus­sio­nen in Work­sec­tion zu ver­lagern. Eine der Regeln sollte sein, dass alle geschäftlichen Kom­mu­nika­tion inner­halb des Sys­tems geführt wird. Dies wird nicht nur die erfol­gre­iche Inte­gra­tion des Ser­vices unter­stützen, son­dern auch die Qual­ität des Arbeitsablaufs erhe­blich verbessern.


Prob­lem #6 — Man­gel an aktiv­er Beteili­gung des Man­age­ments an der Integration

Das ist ganz ein­fach. Wenn das Man­age­ment den Ser­vice nicht nutzt, wie kann es erwarten, dass ihr Team es tut?

Lösung

Die beste Moti­va­tion, im neuen Sys­tem zu arbeit­en, zeigt sich durch Ihr eigenes Beispiel. Das Man­age­ment sollte als erstes an Tests teil­nehmen und den Ser­vice sys­tem­a­tisch nutzen. Teilen Sie Erken­nt­nisse mit Untergebe­nen und arbeit­en Sie gemein­sam daran, die effek­tivsten Arbeitsweisen zu find­en, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Prob­lem #7 — Ver­such, das gesamte Team auf ein­mal in das Sys­tem zu übertragen

Fügen Sie nicht das gesamte Team von den ersten Tagen der Nutzung an ins Sys­tem hinzu. Je mehr Mitar­beit­er Sie haben, desto mehr Fra­gen zum Arbeitsablauf und Missver­ständ­nisse wer­den auftreten.

Lösung

Fügen Sie zuerst ein Test­team ins Sys­tem hinzu, um die Arbeit im ersten Pro­jekt zu testen. Bes­tim­men Sie einen Man­ag­er, der für die Inte­gra­tion ver­ant­wortlich ist. Dies wird auch helfen, die all­ge­meinen Arbeit­sregeln mit dem Sys­tem zu ver­fein­ern. Nach diesem Test­modus begin­nen Sie, die Ergeb­nisse zu skalieren und das gesamte Team einzuladen.

Zusam­men­fassend

Um ein Pro­jek­t­man­age­mentsys­tem erfol­gre­ich zu imple­men­tieren, müssen Sie:
  1. Dem Team erk­lären, warum das Unternehmen diese Änderun­gen benötigt.
  2. Einen Weg find­en, das Team zu motivieren, den Ser­vice zu nutzen.
  3. Einen Algo­rith­mus und ein Regel­w­erk für die Arbeit im neuen Sys­tem erstellen.
  4. Jeman­den bes­tim­men, der für die Inte­gra­tion ver­ant­wortlich ist.
  5. Alle geschäftlichen Kom­mu­nika­tion in das Sys­tem übertragen.
  6. Die Notwendigkeit des Ein­satzes des Ser­vices durch Beispiele demonstrieren.
  7. Ein Test­team erstellen, um den Ser­vice zu testen.

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