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ROMAN.UA: Wie hat die Agentur den durchschnittlichen Umsatz mit der Zeiterfassung gesteigert?

Roman Rybalchenko
Roman Rybalchenko ist der Grün­der von Roman UA, ein­er Agen­tur für Leis­tungs­mar­ket­ing. Die Agen­tur unter­stützt B2B‑, IT- und E‑Com­merce-Unternehmen beim Auf­bau von Mar­ket­ing im Internet.

Wann haben Sie ver­standen, dass Sie einen Pro­jek­t­plan­er benötigen?

Wir nutzen Work­sec­tion seit dem ersten Tag. Wir haben es von ein­er anderen Wer­beagen­tur ent­deckt. Mir gefiel, dass dieser Zeit­man­ag­er es ermöglicht, Auf­gaben, Unter­auf­gaben und Check­lis­ten zu erstellen.
Bevor ich es ver­wen­dete, hat­te ich ver­schiedene Auf­gaben­man­ag­er getestet, wie Jira, Trel­lo und Asana. Es waren etwa ein Dutzend. Work­sec­tion erwies sich als der bequem­ste und passend­ste für meine Auf­gaben. Hier kön­nen Sie die Zeit nachver­fol­gen, Infor­ma­tio­nen nach Pro­jek­ten unterteilen, indem Sie definieren, was vom Kun­den gese­hen wer­den soll und was den Mitar­beit­ern, Auf­trag­nehmern und Freiberu­flern sicht­bar ist.



Als unser Team auf 3 Per­so­n­en wuchs, entsch­ieden wir, dass wir die aufgewen­dete Zeit für jedes Pro­jekt überwachen mussten. Wir began­nen mit dem Verkauf von Arbeitsstun­den und der Zeiterfassung.

Wie arbeit­en die meis­ten Agen­turen normalerweise?

Sie sam­meln ein Dutzend Pro­jek­te pro Mitar­beit­er und berech­nen jedem Kun­den unge­fähr den gle­ichen Betrag. Aber es gibt unter­schiedliche Kun­den. Einige von ihnen zer­ren“ an uns und erstellen neue Auf­gaben, während andere das nicht tun. Und nicht immer sind die zer­ren­den“ Kun­den zahlungsfähiger.

Es gibt Kun­den, die mehr zahlen, ohne zu zer­ren“. Let­z­tendlich küm­mert sich in Stan­dard­a­gen­turen nie­mand um Kun­den, die zer­ren“ und Druck machen, obwohl solche Kun­den für die Agen­tur wertvoller sind: Sie zahlen mehr, steigern das Wach­s­tumspoten­zial und ver­längern den Lebenszyklus.

Die meis­ten unser­er Kun­den zer­ren“ nicht an uns, daher wird die Zeit­er­fas­sung zu einem ehrlichen Prozess. Je nach der Summe, die ein Kunde in einem Monat zahlt, leg­en wir die notwendi­ge Zeit fest, die wir für das Pro­jekt dieses Kun­den benötigen.

Wie ver­fol­gen Sie genau die Arbeitsstun­den in Ihrer Agentur?

Alles ist let­ztlich trans­par­ent mit der Zeit­er­fas­sung. Die Mitar­beit­er sind daran inter­essiert, die Zeit zu ver­fol­gen, da dies ihre Moti­va­tion­spro­gramme bee­in­flusst. Die Kun­den ver­ste­hen, dass das Geld nicht nur um des Geldes willen bezahlt wird.



Die Zeit­er­fas­sung ist die passend­ste Kenn­zahl inner­halb der Agen­tur. Am Ende verkaufen Sie die Zeit der Menschen.
Die Zeit­er­fas­sung hil­ft uns zu ver­ste­hen, welche Pro­jek­te mehr Mitar­beit­er erfordern, welche Mitar­beit­er eine unzure­ichende Auf­gaben­last haben und im Gegen­zug, wer von ihnen über­lastet ist.
Wir haben beschlossen, die meis­ten Kenn­zahlen zu digitalisieren.


Wie führen Sie Buch über Worksection?

Früher haben wir es wie fol­gt gemacht: Sobald wir von unserem Kun­den bezahlt wur­den, fügten wir die Pro­jek­tzeit in Work­sec­tion hinzu und stell­ten sich­er, dass wir inner­halb dieser Zeit blieben.
Durch die Ver­wen­dung der Work­sec­tion API erhiel­ten wir fol­gende Dat­en: die Anzahl der Stun­den und den Bere­ich der von jedem Mitar­beit­er nachver­fol­gten Auf­gaben. Wir laden diese Infor­ma­tio­nen in Google Docs herunter. Basierend auf diesen Infor­ma­tio­nen haben wir vier Man­age­ment­berichte erstellt.

4 Berichte in Worksection
  • Der Bericht nach Per­so­n­en“ von Work­sec­tion ist der erste Bericht.
Es han­delt sich um eine Zusam­men­fas­sungsta­belle, die die Anzahl der von jedem Mitar­beit­er jeden Tag nachver­fol­gten Stun­den zeigt. Dieser Bericht zeigt auch die unge­fähre Anzahl der Stun­den, die ein solch­er Mitar­beit­er nachver­fol­gen sollte, wenn er/sie mit der­sel­ben Effizienz arbeitet.


Der Bericht zeigt die Anzahl der Stun­den, die vom Kun­den bezahlt wur­den, sowie die Anzahl der Agen­tu­rauf­gaben. Ich kann auch den Umsatz sehen, den ich an einem Tag und für einen Monat erzie­len kann. Weit­ere Dinge, die der Bericht anzeigt, sind: welche Mitar­beit­er zum Beispiel zu Beginn der Woche aktiv­er arbeit­en und sie am Ende müde wer­den. Im Gegen­teil kann ein ander­er Teamkol­lege am Ende eines Monats mehr Stun­den pro Tag nachverfolgen.
  • Work­sec­tion Pro­jek­te ist der zweite Bericht.
Er ermöglicht es uns, die verbleibende Zeit für ein bes­timmtes Pro­jekt zu überwachen. Basierend auf diesem Bericht benachrichti­gen wir unseren Kun­den oder Account-Man­ag­er. Das Script über­prüft die Anzahl der Stun­den pro Tag, die wir let­z­tendlich aus­geben dür­fen, die Anzahl der aufgewen­de­ten Stun­den und wie viele von ihnen verbleiben.



Basierend auf diesem Bericht kann der Account-Man­ag­er Mitar­beit­er auf ein anderes Pro­jekt über­tra­gen, jeman­den langsamer machen oder umgekehrt – jeman­den zur Arbeit anregen.


  • Work­sec­tion Geschwindigkeit ist der dritte Bericht.
Er zeigt die Anzahl der derzeit verkauften Stun­den, die Anzahl der Stun­den, die von Kun­den bezahlt wer­den müssen (unter den Nachverzahlun­gen) sowie die Anzahl der Stun­den, die wir pro Tag nachverfolgen.



Je nach Bericht ver­ste­he ich, ob wir alle Nachzahlun­gen zu Beginn des Monats erhal­ten haben, das Vol­u­men der Vorausverkäufe und ob möglicher­weise zusät­zliche Ressourcen (Mitar­beit­er) ein­be­zo­gen wer­den müssen.
  • Work­sec­tion Rate ist der vierte und anspruchsvoll­ste Bericht.
Dieser Bericht nimmt Dat­en aus den vorheri­gen drei Bericht­en und erstellt eine Gesamtrech­nung. Im Bericht haben wir sep­a­rate Reg­is­terkarten für ver­schiedene Verträge erstellt. Im Arbeit­sprozess kann der Kunde von einem Ver­trag auf einen anderen wech­seln. Zum Beispiel kann er, nach­dem er einen Fest­preis erhal­ten hat, entschei­den, sich für eine stun­den­weise Vergü­tung zu entscheiden.
Als Ergeb­nis berech­nen wir die Rate für jedes Pro­jekt, monatlich, nach Pro­jek­t­man­agern und nach Zahlungsart (stun­den­weise, monatliche Vergü­tung oder Festpreisliste).
Berichte helfen uns zu ver­ste­hen, wo Ressourcen fehlen, wo die Rentabil­ität sinkt, wo der Pro­jek­t­man­ag­er die Arbeit­slast nicht bewältigt, wo wir den Ser­vice schlecht verkauft haben oder wo das Pro­jekt mehr Arbeit bein­hal­tet, als der Kunde bezahlt hat. Wir haben all dies auf einen Blick.


Welche Pro­jek­t­man­age­ment-Meth­o­d­en ver­wen­den Sie in Ihrer dig­i­tal­en Agentur?

In SCRUM wird bish­er nur das tägliche Scrum-Meet­ing ver­wen­det, um das Team zu syn­chro­nisieren. Der Rest umfasst Auf­gaben, Unter­auf­gaben und Check­lis­ten. Es gibt eine Wis­sens­daten­bank auf Google-Ressourcen. Work­sec­tion enthält Pro­jek­tvor­la­gen in Englisch und Russisch.

Beim Start eines neuen Pro­jek­ts kopieren wir Auf­gaben und Unter­auf­gaben, die sich auf die Wis­sens­daten­bank beziehen. Es gibt Check­lis­ten und wieder­holte Auf­gaben darin.



Im täglichen Scrum-Meet­ing besprechen wir mor­gens Fol­gen­des: Was wurde gestern erledigt, was pla­nen wir für heute, welche Eng­pässe haben wir über­wun­den und die aufgewen­dete Zeit.

Jeden Mor­gen öffne ich die Berichte im täglichen Scrum-Meet­ing, um sofort die Sit­u­a­tion zu ver­ste­hen, die wir haben. Je nach den Dat­en kön­nen wir sofort wichtige mikro Bewe­gun­gen und Anpas­sun­gen vornehmen.
Wenn die Berichte zeigen, dass ein Kunde nicht rentabel ist, bieten wir höflich neue Bedin­gun­gen für die Zusam­me­nar­beit (ein neues Paket) an oder been­den unsere Zusammenarbeit.


Wie schnell arbeit­en neue Mitar­beit­er mit Worksection?

Jed­er füllt prob­lem­los Pro­file aus, fügt Kon­tak­te und Pro­fil­bilder hinzu. Der Anpas­sung­sprozess dauert einige Zeit, wenn die Mitar­beit­er ler­nen, wie man Auf­gaben kor­rekt anzeigt: wie man die Auf­gaben­reg­is­terkarte öffnet, wie man den Bericht des vorheri­gen Tages im täglichen Scrum-Meet­ing über­prüft. Das Train­ing ver­läuft rei­bungs­los, ohne mein per­sön­lich­es Eingreifen.
Wenn jemand Fra­gen zu Work­sec­tion hat, ste­hen die Kol­le­gen immer bere­it zu helfen.

Hat Ihr Team eine interne Pro­jek­t­man­age­men­tkul­tur geschaffen?

Für die meis­ten Mitar­beit­er, basiert die Moti­va­tion auf Stun­den. Daher ist unser Sys­tem wie fol­gt strukturiert:

Wenn Sie den ulti­ma­tiv­en monatlichen Anreiz erhal­ten möcht­en, müssen Sie eine bes­timmte Anzahl von Stun­den pro Monat, pro Tag nachver­fol­gen. Es gibt keinen anderen Weg, außer die Zeit zu ver­fol­gen, Auf­gaben und Unter­auf­gaben zu pro­tokol­lieren und den Prozess zu kommentieren.


Ist es ein­fach, Auf­trag­nehmer in das Work­sec­tion-Sys­tem einzuleit­en“?


Einige Leute sind gegen das Sys­tem, sobald sie einge­führt wer­den – sie drück­en jahre­lang Dankbarkeit aus und sagen, dass sie sich keinen anderen Arbeitsweg vorstellen können.
Wir haben die Infor­ma­tions­flüsse sowie wieder­holte Auf­gaben und Check­lis­ten richtig struk­turi­ert. Es wäre unmöglich, wenn nicht ein einziges Sys­tem ver­wen­det wird. Jed­er sollte im gle­ichen Infor­ma­tions­fluss, im gle­ichen Sys­tem bleiben.
Im Allgemeinen verläuft die Anpassung gut.
Es gibt Leute, die eher mit Karten umge­hen, zum Beispiel, sie in Kan­ban ziehen. Sie sind es gewohnt, in Trel­lo oder Asana zu arbeit­en. Und hier sind wir, begeis­tert von drei Ebe­nen von Ein­fü­gun­gen in Work­sec­tion, wo wir alles spez­i­fizieren können.


Nutzen Sie Work­sec­tion-Benachrich­ti­gun­gen per E‑Mail oder Telegramm?


Was wir nutzen, ist E‑Mail. Tat­säch­lich hat unser Unternehmen eine starke E‑Mail-Kul­tur.
Per­sön­lich erhalte ich etwa 1000 E‑Mails pro Monat von Work­sec­tion. Ich bin vie­len Auf­gaben abon­niert. Ich kon­trol­liere und ver­folge sie. Telegram ist bequem, wenn Sie 5 – 10 Benachrich­ti­gun­gen pro Woche erhalten.


Wie viele Per­so­n­en sind jet­zt mit Work­sec­tion verbunden?

Wir haben mehr als 300 Per­so­n­en mit Work­sec­tion ver­bun­den. Wir ver­lan­gen von jedem Kun­den, min­destens eine Per­son zu haben, die Auf­gaben anmeldet und überwacht.

Wir haben fest­gestellt, dass, wenn der Kunde nicht im Bilde ist, er den Wert dessen, was wir tun, nicht spüren kann, und unsere Arbeit für ihn ein unterirdis­ch­er Teil des Eis­bergs ist.
Wenn der Kunde alles ver­fol­gt, ver­ste­ht er, welche Auf­gaben wir gelöst haben, was getan wurde, wie viel Zeit aufgewen­det wurde usw.

Ver­suchen Sie, das Pro­jek­t­man­age­mentsys­tem mit Work­sec­tion zu nutzen. Ihre Pro­jek­te wer­den sofort kosten­ef­fizient und effizient. 


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