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Grundlagen des Projektmanagements Prinzipien für Anfänger

Wenn ein Unternehmen plant, ein Pro­jekt umzuset­zen, kann man sich auf Intu­ition ver­lassen und darauf, dass alle Team­mit­glieder Anstren­gun­gen unternehmen, um ein erfol­gre­ich­es Ergeb­nis zu erzie­len. Aber mit diesem Ansatz ist es wahrschein­lich­er, dass das Ergeb­nis nicht den Erwartun­gen entspricht oder die Fris­ten und Bud­gets völ­lig anders sind, als erwartet.

Um dies zu ver­mei­den, ist es notwendig, die Prinzip­i­en des Pro­jek­t­man­age­ments zu befol­gen. Diese sind beson­ders wichtig für Anfänger im Pro­jek­t­man­age­ment. Auch erfahrene Pro­jek­t­man­ag­er ver­nach­läs­si­gen sie nicht, passen jedoch oft die grundle­gen­den Prinzip­i­en für sich selb­st an. Daher wer­den wir über die fun­da­men­tal­en Prinzip­i­en und Konzepte des Pro­jek­t­man­age­ments sprechen, die Sie zu Beginn Ihrer Arbeit ver­wen­den kön­nen, und im Laufe der Zeit etwas Eigenes hinzufügen.

Was ist Projektmanagement?

Ein Pro­jekt ist eine einzi­gar­tige Kom­bi­na­tion von Eingaben (Ziele, Prob­leme), Prozessen und Ressourcen, die darauf abzie­len, erwartete Ergeb­nisse inner­halb eines fest­gelegten Zeitrah­mens zu erre­ichen, zum Beispiel die Entwick­lung ein­er neuen Anwendung.
Basierend auf den Eingabe­dat­en wird eine Rei­he von Auf­gaben mit ver­schiede­nen Schwierigkeits­graden entwick­elt, die miteinan­der ver­bun­den sind. Wenn alle Auf­gaben abgeschlossen sind, ist das Pro­jekt in der Regel komplett.

Ein­fach aus­ge­drückt, Pro­jek­t­man­age­ment ist die Organ­i­sa­tion der Nutzung von Unternehmen­sres­sourcen. Das Hauptziel des Pro­jek­t­man­age­ments ist es, das zu Beginn geset­zte Ziel inner­halb der vorgegebe­nen Zeit und ohne Über­schre­itung der geplanten Aus­gaben zu erreichen.



Das heißt, das Pro­jek­t­man­age­ment kann als qual­i­ta­tiv hochw­er­tig betra­chtet wer­den, wenn es dem Team gelun­gen ist, den geplanten Zeitrah­men einzuhal­ten, ohne dass drin­gend viele zusät­zliche Spezial­is­ten und Mit­tel benötigt wer­den. Gle­ichzeit­ig erfüllt das resul­tierende Pro­dukt voll­ständig die Anforderun­gen, die zu Beginn der Arbeit fest­gelegt wurden.

Pro­jek­t­struk­tur

Damit ein Pro­jekt erfol­gre­ich ist, sollte es einen Man­ag­er geben, der eine Struk­tur entwick­elt — ein Sys­tem, das die notwendi­gen Ele­mente zur Pro­jek­t­s­teuerung zusammenbringt.

Das Hauptziel der Erstel­lung ein­er Pro­jek­t­struk­tur beste­ht darin, die tägliche Kom­mu­nika­tion und die gemein­same Arbeit an Auf­gaben für das Team zu vere­in­fachen. Darüber hin­aus macht die Struk­tur die Arbeit des Teams trans­par­enter und ver­mei­det Dop­pelar­beit bei Aktiv­itäten und Ressourcen.

Unab­hängig von der Art des Pro­jek­ts geht das Konzept des Pro­jek­t­man­age­ments davon aus, dass die fol­gen­den Teile in die Struk­tur aufgenom­men werden:

  1. Prozesse. Eines der Werkzeuge des Pro­jek­t­man­age­ments. Unter ent­wor­fe­nen Prozessen“ ver­ste­hen wir, dass es ein Ver­ständ­nis für Ver­ant­wortlichkeit­en und den Sta­tus ein­er bes­timmten Auf­gabe oder Tätigkeit gibt. Wir wer­den im Fol­gen­den über die wichtig­sten Prozesse sprechen.
  2. Leben­szyk­lus. Es muss für jedes Pro­dukt ver­standen wer­den, um eine ord­nungs­gemäße Ressourcenpla­nung und einen rechtzeit­i­gen Abschluss des Pro­jek­ts sicherzustellen.
  3. Pro­jek­t­man­age­mentsys­teme. Laut dem Konzept des Pro­jek­t­man­age­ments ist es notwendig, die fol­gen­den Kom­po­nen­ten jedes Pro­jek­ts zu ver­fol­gen: Men­schen, Kul­tur, Organ­i­sa­tion, Methodik, Infor­ma­tio­nen, Pla­nung und Kon­trolle. Man­age­mentsys­teme sind darauf aus­gelegt, alle Kom­po­nen­ten zu verbinden und sie effek­tiv zu steuern.

Die Rolle und Ver­ant­wor­tung eines Projektmanagers

Ein Pro­jek­t­man­ag­er ist eine Schlüs­selper­son, die für den Erfolg eines Pro­jek­ts ins­ge­samt ver­ant­wortlich ist.

Für eine erfol­gre­iche Arbeit muss der Man­ag­er die grundle­gen­den Prinzip­i­en des Pro­jek­t­man­age­ments gut ken­nen und erfol­gre­ich umsetzen.
Ganz oft haben solche Spezial­is­ten die Pro­jek­t­man­age­ment-Zer­ti­fizierung (PMP), aus­gestellt vom Project Man­age­ment Insti­tute — PMI. Diese Organ­i­sa­tion hat das Project Man­age­ment Book of Knowl­edge” — PMBOK ® Guide entwick­elt, veröf­fentlicht und aktu­al­isiert. Dieser Leit­faden umreißt die Haup­tkonzepte und fun­da­men­tal­en Prinzip­i­en des Man­age­ments, die einen Bezugspunkt für das Pro­jek­t­man­age­ment auf der ganzen Welt darstellen.

Es ist wichtig, dass der Man­ag­er ver­ste­ht, dass das PMBOK Stan­dards fes­tlegt, die in jedem Pro­jekt angewen­det wer­den kön­nen, aber er muss unab­hängige Entschei­dun­gen tre­f­fen und neue Prinzip­i­en für ver­schiedene Pro­jek­te entwick­eln, die sich voneinan­der unterscheiden.

Zu den Hauptver­ant­wortlichkeit­en eines Man­agers gehören:
  • Erhalt von Eingabe­dat­en von Kun­den sowie Feed­back von ihnen während des Fortschritts der Arbeit­en am Projekt;
  • Ana­lytik und Pla­nung von Ressourcen, ins­beson­dere — Teambildung;
  • Kom­mu­nika­tion mit dem Team und den Stakeholdern;
  • falls erforder­lich, Del­e­ga­tion von Arbeiten;
  • Doku­menten­man­age­ment;
  • Entwick­lung und Umset­zung des Motivationssystems;
  • Reak­tion auf höhere Gewalt, Block­aden, Kon­flik­te und Lösung ander­er Prob­leme, die ein Risiko für den rechtzeit­i­gen Abschluss des Pro­jek­ts darstellen können.


Man kann sagen, dass die Haup­trol­le des Man­agers die eines Diri­gen­ten ist. Er gibt den Rhyth­mus der Arbeit am Pro­jekt vor, weist darauf hin, wie und wer das Prob­lem lösen sollte, bemerkt schnell Fehler und gibt effek­tive Ratschläge und Anweisun­gen zur Kor­rek­tur von Mängeln.

Prozesse des Projektmanagements

Im Fol­gen­den sind die Haupt­prozesse jedes Pro­jek­ts beschrieben. Sie fol­gen nor­maler­weise nacheinan­der, es gibt jedoch Sit­u­a­tio­nen, in denen man zu einem der vorheri­gen Sta­di­en zurück­kehren muss, um wichtige Infor­ma­tio­nen hinzuzufü­gen, zum Beispiel von der Abschlussphase zur Planung.

Forschung, Ini­ti­ierung und Planung

Fast jedes Pro­jekt wird als Reak­tion auf einen Bedarf geschaf­fen. Um so viel wie möglich über diesen Bedarf zu erfahren, wird eine Forschung durchge­führt. Die gewonnenen Infor­ma­tio­nen wer­den in den Phasen der Ini­ti­ierung und Pla­nung verwendet.

Die Ini­ti­ierung ist der Prozess, in dem Pro­jek­tziele, erforder­liche Ressourcen und Erwartun­gen der Stake­hold­er definiert wer­den. Die Ini­ti­ierung endet mit der Erstel­lung der Char­ta und des Projektangebots.



Während der Pla­nung wer­den die Hauptschritte umris­sen, die unter­nom­men wer­den müssen, um die Ziele zu erre­ichen, sowie deren Rei­hen­folge und die aus­führen­den Per­so­n­en. Es wer­den auch poten­zielle Risiken und Wege zu deren Über­win­dung analysiert.

Umset­zung

Dieser Prozess ist die direk­te Umset­zung dessen, was geplant wurde. Ein oblig­a­torisches Ele­ment der Umset­zung ist das Track­ing der Arbeitseffizienz.

Testen, Ergeb­nisse messen und wiederholen

Je nach Art des Pro­jek­ts und sein­er Man­age­ment­methodik kann das Testen entwed­er nach der Durch­führung oder par­al­lel erfolgen.

Nach­dem das Team durch Tests ver­i­fiziert hat, dass das Pro­dukt bere­it ist, d.h. es erfüllt seine Funk­tio­nen wie geplant, kön­nen Schlussfol­gerun­gen gezo­gen wer­den. Das heißt, Berichte erstellen, fes­thal­ten, was in zukün­fti­gen Pro­jek­ten ver­wen­det wer­den sollte, und Doku­men­ta­tio­nen für zukün­ftige Besitzer und Nutzer des Pro­duk­ts entwickeln.

15 Grundle­gende Prinzip­i­en des Pro­jek­t­man­age­ments für Anfänger

Die nach­fol­gend beschriebe­nen PMP-Prinzip­i­en basieren auf der siebten Auflage des PMBOK. Sie wurde 2021 veröf­fentlicht und unter­schei­det sich erhe­blich von den vorheri­gen Versionen.

Früher waren die im Buch skizzierten Stan­dards prozes­sori­en­tiert. Aber die Fach­leute, die an der Veröf­fentlichung arbeit­eten, kamen zu dem Schluss, dass es richtiger ist zu sagen, dass die Basis für effek­tives Pro­jek­t­man­age­ment die Prinzip­i­en selb­st sind. Daher geht es in der siebten Auflage mehr um die Fähigkeit­en, die der Man­ag­er und die Aus­führen­den benöti­gen, sowie darum, wie ein hohes Maß an Zufrieden­heit der Stake­hold­er sichergestellt und der Mehrw­ert des Pro­duk­ts beschrieben wer­den kann.

Tat­säch­lich beschreibt das Buch 12 Prinzip­i­en, aber man sollte wis­sen, dass es in der Prax­is viele mehr gibt. Das Wichtig­ste ist zu ver­ste­hen, dass diese Prinzip­i­en die Grund­lage für den Weg zu erfol­gre­ichem Pro­jek­t­man­age­ment sind.

Klare Ziele setzen

Dieses Prinzip ist für jedes Pro­jekt wichtig. Die Ziele sollten
  1. konkret;
  2. mess­bar;
  3. rel­e­vant;
  4. erre­ich­bar;
  5. zeitlich begren­zt;
  6. mit allen Inter­essierten abges­timmt sein.
Ziele, die diese Kri­te­rien erfüllen, lassen sich leichter auf Erre­ichung bewerten.

Den Mehrw­ert beschreiben

Das Team ver­ste­ht nicht immer, was der Mehrw­ert des Pro­duk­ts ist. Dies hängt weit­ge­hend vom Pro­jekt ab. Für einige kann der Mehrw­ert durch Qual­itäts­man­age­ment gesteigert wer­den, während andere bere­it sind, für ständi­ges Feed­back zu zahlen. Wichtig ist, dass es der Mehrw­ert ist, der den let­zten Ein­druck eines Pro­duk­ts oder ein­er Dien­stleis­tung erzeugt.

Definieren Sie die Ergeb­nisse, die der Kunde erhal­ten wird

Erk­lären Sie dem Kun­den genau, was er erhal­ten wird. Zum Beispiel ein Sys­tem zur Kon­trolle der Arbeitsstun­den eines Mitar­beit­ers. Gle­ichzeit­ig muss so detail­liert wie möglich beschrieben werden:
  • welche Funk­tio­nen ver­füg­bar sein wer­den (Autorisierung, die Möglichkeit, die Zeit zu pausieren, eine Tabelle mit Dat­en nach Tag, Hochladen eines Berichts usw.);
  • auf welchen Geräten das Sys­tem funk­tion­ieren wird;
  • welche Ein­schränkun­gen es haben kann.
Natür­lich müssen die Ergeb­nisse schriftlich fest­ge­hal­ten wer­den, und der Kunde muss zustimmen.

Eine klare Struk­tur des Pro­jek­ts erstellen

Beschreiben Sie abso­lut alle Schritte, die das Team auf dem Weg zur Umset­zung des Pro­jek­ts unternehmen wird. Hier sollte von der Strate­gie zu den Tak­tiken überge­gan­gen wer­den, das heißt, von glob­alen Auf­gaben zu sekundären. Zur Verdeut­lichung kann die Struk­tur als Dia­gramm oder Roadmap dargestellt werden.

Die Rollen und Ver­ant­wortlichkeit­en der Team­mit­glieder beschreiben

Jede Per­son im Pro­jekt sollte wis­sen, wofür sie ver­ant­wortlich ist, wer ihr Man­ag­er ist und an wen sie sich im Falle von Fra­gen wen­den kann.



Dieser Ansatz gewährleis­tet mehr Pro­duk­tiv­ität und Trans­parenz, da alle die Ver­ant­wortlichkeit­en des anderen ken­nen, und dies min­imiert auch das Risiko der Aufgabenverdopplung.

Das Statut erstellen

Es ist nicht notwendig, jeden Schritt aller Team­mit­glieder zu beschreiben. Es reicht aus, Pro­jek­tziele, Bud­get, Haup­tres­sourcen, Inter­essierte und Ein­schränkun­gen anzugeben.

Das Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein im Team erhöhen

Bevor Sie mit der direk­ten Arbeit am Pro­jekt begin­nen, erk­lären Sie den Team­mit­gliedern, wie ihre Auf­gaben miteinan­der verknüpft sind, welche Verzögerun­gen in ein­er bes­timmten Phase nach sich ziehen und wer Unter­stützung bieten kann.

Einen Remote-Arbeits­for­mate in Betra­cht ziehen

Die Real­ität ist, dass das gesamte Team oder ein Teil des Teams jed­erzeit gezwun­gen sein kön­nte, vom Büro in die Fernar­beit zu wech­seln. Daher ist es rat­sam, im Voraus Anweisun­gen zu schreiben, zum Beispiel über die Daten­spe­icherung, um den Zugang zu ihnen von jedem Gerät aus aufrechtzuerhalten.



Die Ressourcen bewerten

Der Man­ag­er muss klar ver­ste­hen, wie viel Zeit und Geld für die Umset­zung des Pro­jek­ts aufgewen­det wer­den kann. Manch­mal stim­men die geplanten Indika­toren nicht genau mit den tat­säch­lichen übere­in. Daher ist es wichtig, sich vor Arbeits­be­ginn mit dem Kun­den über den max­i­mal möglichen Ressource­naufwand zu einigen.

Die poten­ziellen Risiken studieren, proak­tiv sein

Bew­erten Sie im Voraus, was Sie daran hin­dern kön­nte, die Pro­jek­tergeb­nisse rechtzeit­ig zu präsen­tieren. Forschung, Inter­views mit Experten auf diesem Gebi­et und frühere Erfahrun­gen kön­nen Ihnen dabei helfen.



Wenn dieListe poten­zieller Bedro­hun­gen erstellt ist, kön­nen Sie mit der Entwick­lung eines Plans zur Besei­t­i­gung jed­er einzel­nen Bedro­hung fort­fahren. Auf diese Weise reduzieren Sie erhe­blich die Auswirkun­gen von Risiken auf die Projektarbeit.

Änderun­gen akzep­tieren und dokumentieren

Wenn etwas nicht nach Plan läuft und Änderun­gen an den Arbeit­sprozessen vorgenom­men wer­den müssen, bleiben Sie gelassen. Wenn Sie die Risiken analysiert und Maß­nah­men zur Über­win­dung ergrif­f­en haben, wird es nicht viele Über­raschun­gen geben. Aber es ist wichtig, Änderun­gen und Ergeb­nisse sowie die langfristi­gen Kon­se­quen­zen zu doku­men­tieren. Auch die Doku­men­ta­tion ist für externe Berichter­stat­tung an die Kun­den wichtig, sie haben das Recht zu ver­ste­hen, was im Pro­jekt geschieht.

Effek­tive Kom­mu­nika­tion organisieren

Entwick­eln Sie unbe­d­ingt ein Kom­mu­nika­tion­ss­chema zwis­chen den Pro­jek­t­mit­gliedern. Die Team­mit­glieder soll­ten regelmäßig miteinan­der und mit dem Man­ag­er kom­mu­nizieren. Auch die Kun­den soll­ten Teil dieser Kette sein. Natür­lich benöti­gen sie wahrschein­lich keine Einzel­heit­en, aber wichtige Punk­te müssen kom­mu­niziert werden.

Ein nüt­zlich­er Schritt wäre es, den Inter­essierten zum Beispiel eine Liste von Mes­sen­gern bere­itzustellen, in denen es bess­er zu kom­mu­nizieren ist, und die Kon­tak­t­per­so­n­en für ver­schiedene Fra­gen zu nennen.

Fortschritt überwachen

Ein Man­ag­er muss über Werkzeuge zur Überwachung des Fortschritts des Teams ver­fü­gen. Zu jedem Zeit­punkt sollte er ver­ste­hen, wie der Stand der Dinge ist. Wenn der Man­ag­er darüber informiert ist, wie das Pro­jekt voran­schre­it­et, und dies regelmäßig dem Team kom­mu­niziert, ist zu erwarten, dass die Pro­duk­tiv­ität und Moti­va­tion des Teams hoch sind.



In diesem Prozess ist es wichtig, zu Beginn die Kri­te­rien festzule­gen, anhand der­er der Fortschritt überwacht wird. Zum Beispiel die Leis­tungskenn­zahlen, Bud­get, das Ver­hält­nis der Gesam­tan­zahl der Auf­gaben zu den abgeschlosse­nen und so weiter.

Trans­parenz in der Arbeit fördern

Aufrichtigkeit und Offen­heit sind sehr wertvoll. Es ist wichtig für die Men­schen zu ver­ste­hen, dass ihnen nichts ver­bor­gen bleibt und sie eine faire Beloh­nung für ihre Arbeit erhal­ten. Nutzen Sie daher Werkzeuge, die Trans­parenz gewährleis­ten, aber nicht über­trieben sind.

Zum Beispiel kön­nen Sie ein Auf­gaben­man­age­mentsys­tem imple­men­tieren, in dem die Team­mit­glieder sehen, dass ein­er der Kol­le­gen regelmäßig mehr Auf­gaben erledigt, als für ihn geplant war. Dementsprechend erhält er Boni. Gle­ichzeit­ig sind Gehäl­ter und Boni ver­trauliche Infor­ma­tio­nen, auf die nur bes­timmte Mitar­beit­er Zugriff haben.

Einen gün­sti­gen Arbeit­sum­feld organisieren

Seien Sie daran inter­essiert, was für das Team wichtig ist, und ver­suchen Sie, so viel wie möglich zu geben. Für manche sind Geburt­stags­grüße und Fir­men­feiern von großer Bedeu­tung, während andere nur nach ein­er flex­i­blen Methodik arbeit­en möcht­en und sog­ar ein Pro­jekt ablehnen kön­nten, bei dem das Kaskaden­mod­ell ver­wen­det wird.



Das Ergeb­nis und die geleis­tete Arbeit bew­erten. Schlüsse ziehen

Es ist immer notwendig, das endgültige Ergeb­nis zu bew­erten und es mit den geleis­teten Anstren­gun­gen und den aufge­bracht­en Ressourcen in Ein­klang zu brin­gen. Manch­mal kann es vorkom­men, dass ein schein­bar erfol­gre­ich­es Pro­jekt tat­säch­lich viele Kom­p­lika­tio­nen hat­te und die Kosten dafür weit über dem Plan lagen.

Deshalb ist es sehr wichtig, sich nicht darauf zu ver­lassen, dass alle Fehler und Optio­nen zur Lösung im Gedächt­nis des Man­agers bleiben. Schlussfol­gerun­gen ziehen und fes­thal­ten. Dies wird in zukün­fti­gen Pro­jek­ten hil­fre­ich sein.

Nutzung von Projektmanagementsystemen

Prinzip­i­en sind sicher­lich wichtig, aber um sie zum Funk­tion­ieren zu brin­gen, soll­ten Sie die Werkzeuge auswählen, die es Ihnen ermöglichen, The­o­rie in Prax­is umzuset­zen. Am häu­fig­sten wer­den dafür Auf­gaben­man­ag­er ver­wen­det. Diese Pro­gramme bieten alle notwendi­gen Funk­tio­nen inner­halb eines Pro­duk­ts und sparen Zeit und Mühe, indem sie den Wech­sel zwis­chen mehreren Dien­sten vermeiden.

Vorteile von Projektmanagementsystemen

Oben haben wir bere­its erwäh­nt, welche Kom­po­nen­ten Pro­jek­t­man­age­mentsys­teme ver­wal­ten helfen.

Pro­jek­t­man­age­ment-Soft­ware ist ein opti­males Werkzeug, das dem Man­ag­er die Möglichkeit bietet, eine Hub­schrauber­an­sicht zu haben, d.h. die Arbeit des Teams umfassend zu betra­cht­en und im Bedarfs­fall näher zu kom­men und die Details zu sehen.

Wenn wir über Work­sec­tion, ein ukrainis­ches Pro­jek­t­man­age­mentsys­tem sprechen, gibt es ein Dash­board, das dem Man­ag­er hil­ft, alle wichti­gen Indika­toren des Pro­jek­ts in Echtzeit zu sehen.



Wenn der Man­ag­er auf das Bild schaut, kann er fest­stellen, dass das Pro­jekt ziem­lich langsam voran­schre­it­et, das Abschluss­da­tum sich erhe­blich ver­schoben hat und es im Pro­jekt fast keine Aktiv­ität gibt. Dies ermöglicht es dem Man­ag­er, nachzu­vol­lziehen, welche Auf­gaben oder Mitar­beit­er das Pro­jekt ver­langsamen, die Gründe dafür rechtzeit­ig zu iden­ti­fizieren und die Prob­leme zu lösen.

Außer­dem umfassen die Vorteile von Pro­jek­t­man­age­mentsoft­ware:
  • Automa­tisierungsmöglichkeit­en für die Planung;
  • Verbesserung der Tea­mar­beit und effek­ti­vere Nutzung der Arbeitszeit;
  • Erin­nerun­gen, die das Risiko min­imieren, Auf­gaben zu vergessen;
  • Ver­ständ­nis der Arbeit­slast des Teams ins­ge­samt und einzel­ner Mitarbeiter;
  • Vere­in­fachung der Kom­mu­nika­tion und des Dateiangebots;
  • Opti­mierung von Berichter­stat­tung und Finanzierung.

Wie man einen Auf­gaben­man­ag­er implementiert

Wie jede Inno­va­tion benöti­gen Auf­gaben­man­ag­er eine Vor­bere­itung für ihre Inte­gra­tion in die Arbeit des Teams. Zunächst ist es notwendig, die all­ge­meine Bere­itschaft des Teams zu berück­sichti­gen, mit diesen Pro­gram­men zu arbeit­en. Sie wird defin­i­tiv höher sein, wenn der Man­ag­er aus­führlich über die Vorteile berichtet, die Auf­gaben­ver­fol­gung­spro­gramme bieten.

Ein weit­er­er wichtiger Punkt ist die Nachvol­lziehbarkeit eines bes­timmten Werkzeugs. Es kann für jeden nicht ein­fach sein, ein neues Pro­gramm zu ver­wen­den, daher soll­ten Sie im Voraus Anleitun­gen und Antworten auf häu­fige Fra­gen vor­bere­it­en. Übri­gens bere­it­en einige Entwick­ler von Auf­gaben­man­agern solche Mate­ri­alien selb­st vor, und Sie müssen den Mitar­beit­ern nur sagen, wo sie die Antworten find­en können.

Wenn die Stan­dar­d­an­leitun­gen für eine Per­son nicht aus­re­ichen, kann eine Beratung mit dem tech­nis­chen Sup­port erforder­lich sein. Und das ist auch ein sehr wichtiger Punkt, denn nicht alle Auf­gaben­ver­fol­ger haben prompt arbei­t­ende Tech­niker. Informieren Sie sich im Voraus darüber oder testen Sie bess­er, wie lange es dauert, bis Fra­gen der Nutzer in dem von Ihnen bevorzugten Dienst beant­wortet werden.

Es ist auch rat­sam, die Kosten des Auf­gaben­ver­fol­gers im Ver­gle­ich zu den Gewin­nen des Unternehmens zu bew­erten. Die Nutzung des Sys­tems sollte sich zumin­d­est mit­tel­fristig amortisieren.

Die Ken­nt­nis der grundle­gen­den Prinzip­i­en des Pro­jek­t­man­age­ments wird Ihrem Unternehmen zugutekom­men und die Qual­ität Ihrer Dien­stleis­tun­gen auf ein neues Niveau heben. Aber vergessen Sie nicht die Werkzeuge, die Ihnen helfen wer­den, die The­o­rie des Pro­jek­t­man­age­ments in die Prax­is umzusetzen.

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