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Wie man Aufgaben effektiv an sein Team zuweist

Wenn Man­ag­er oder Pro­jek­tleit­er während der Auf­gaben­er­stel­lungsphase Fehler machen, begin­nt eine irre­versible Ket­ten­reak­tion: Das Team oder die einzel­nen Mit­glieder ver­ste­hen das Ziel der Auf­gabe nicht, sehen die Fris­ten nicht und fühlen sich nicht ver­ant­wortlich für das Ergebnis.

Mündliche Auf­gaben sind nicht existierende Auf­gaben. Doku­men­tieren Sie jede Auf­gabe in einem Auf­gaben­man­ag­er und ver­wen­den Sie den SMART-Ansatz bei der Definition.

Auf­gaben mit der SMART-Tech­nolo­gie festlegen

Jede Auf­gabe sollte sein:
  • S (Spez­i­fisch) – klar und spezifisch
  • M (Mess­bar) – messbar
  • A (Erre­ich­bar) – erreichbar
  • R (Rel­e­vant) – relevant
  • T (Zeit­ge­bun­den) – zeitlich begrenzt
SMART-Auf­gaben haben eine ein­fache Logik und Struk­tur, aber am wichtig­sten ist, dass sie ein klar definiertes Ziel und Fris­ten haben.

Wie man Auf­gaben kor­rekt festlegt

  • Doku­men­tieren Sie alle Auf­gaben im Aufgabenmanager
Wenn eine Auf­gabe mündlich, über einen Mes­sen­ger oder per E‑Mail zugewiesen wird, ist die Wahrschein­lichkeit hoch, dass sie ver­loren geht. Der Aus­tausch in Mes­sen­gern oder per E‑Mail ist unpraktisch.
  • Erstellen Sie einen Leit­faden zur Aufgabenerstellung
Dies sollte ein intern­er Unternehmensleit­faden sein, der die Regeln zur Auf­gaben­er­stel­lung beschreibt. Zum Beispiel: In welch­er Rei­hen­folge Auf­gaben bear­beit­et wer­den (nach Pri­or­ität, nach Fris­ten usw.), wer Auf­gaben schließen kann, oblig­a­torische Über­prü­fung durch den Vorge­set­zten vor dem Schließen ein­er Auf­gabe und weit­ere Optionen.

Der Zugang zum inter­nen Leit­faden inner­halb des Auf­gaben­man­agers kann für das gesamte Team oder nur für diejeni­gen, die Auf­gaben erstellen, erfolgen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Fes­tle­gung von Auf­gaben in einem Aufgabenmanager

So sieht eine kor­rekt fest­gelegte Auf­gabe in einem Auf­gaben­man­ag­er aus. Lassen Sie uns im Detail unter­suchen, wie man eine Auf­gabe richtig einrichtet.

Schreiben Sie den Aufgabentitel

Der Titel sollte das Wesen der Auf­gabe wider­spiegeln, ver­ständlich und präg­nant sein. Er sollte so for­muliert sein, dass klar wird, worum es geht, ohne in detail­lierte Beschrei­bun­gen einzutauchen.

Tun Erstellen Sie einen Pro­to­typ der Web­site für den Kun­den XX.

Dieser Titel beant­wortet die Fra­gen: Was zu tun ist? Für wen es getan wer­den soll? Zusät­zliche Infor­ma­tio­nen kön­nen in den Kom­men­tar zur Auf­gabe einge­fügt werden.

Nicht tun Drin­gende Auf­gabe für Alexan­der aus der Mar­ketingabteilung für Mittwoch.

  • Ver­ant­wor­tung zuweisen

Ein Man­gel an Ver­ant­wor­tung für die Ergeb­nisse ist ein Grund, warum Auf­gaben uner­füllt bleiben. Die Per­son, die für die Erfül­lung der Auf­gabe ver­ant­wortlich ist, kon­trol­liert den Arbeitsablauf, kann Zwis­chen­berichte erstellen und Änderun­gen vornehmen.

Wenn das Team während der Arbeit Fra­gen zur Auf­gabe hat, wird die ver­ant­wortliche Per­son Antworten geben, mehr Infor­ma­tio­nen bere­it­stellen oder bei Bedarf Details mit dem Kun­den klären.

Fügen Sie Beobachter oder Teil­nehmer hinzu

Wenn ein Team von mehreren Per­so­n­en an der Auf­gabe arbeit­et, erhal­ten die Auf­gabe-Begleit­er Benachrich­ti­gun­gen über Änderun­gen per E‑Mail und im Sys­tem. Teil­nehmer sehen die Auf­gaben­in­for­ma­tio­nen und kön­nen den Fortschritt verfolgen.

Während der Auf­gabe kön­nen sich die Ver­ant­wortlichkeit­en ändern, und es kön­nen andere Team­mit­glieder hinzukommen.

  • Set­zen Sie Fristen

Dies kön­nen die endgülti­gen Fris­ten für die Erledi­gung der Auf­gabe oder ein Start-Finish”-Zeitrahmen sein. Klare Fris­ten ermöglichen eine effiziente Zeit­pla­nung. Wenn die Fris­ten klar sind, arbeit­et das Team auf das Ergeb­nis hin.

  • Set­zen Sie geplante Aus­gaben fest

Bes­tim­men Sie, wie viel Zeit und Geld benötigt wird, um die Auf­gabe erfol­gre­ich abzuschließen. Der Auf­gaben­man­ag­er ver­fügt über eine Option Plan”, in der Sie die Anzahl der Stun­den und das Bud­get für die Auf­gabe angeben kön­nen, oder nur eines davon.

Der Ver­gle­ich von geplanten und tat­säch­lichen Aus­gaben während der Arbeit ermöglicht eine schnelle Reak­tion auf Änderun­gen. Team­mit­glieder kön­nen einen Timer ver­wen­den, um die für Auf­gaben aufgewen­dete Zeit zu verfolgen.

  • Beschreiben Sie die Aufgabe

Schreiben Sie die Auf­gaben­in­for­ma­tio­nen, ihre Bedeu­tung, Ziele und Anforderun­gen im Beschrei­bungs­feld. Schreiben Sie klar, damit das Team, das an der Auf­gabe arbeit­et, und die ver­ant­wortliche Per­son nach dem Lesen keine Fra­gen haben. Die Auf­gabe sollte ver­ständlich, wichtig und mess­bar sein.

Zusät­zliche Optio­nen im Aufgabenbeschreibungsfeld:
  1. Datei-Upload
  2. Check­liste
  3. Team­mit­glieder in Kom­mentaren erwähnen
Wenn an ein­er Auf­gabe als Team gear­beit­et wird, und es gibt eine Anfrage, einen Kom­men­tar oder eine Frage an ein bes­timmtes Team­mit­glied, erwäh­nen Sie sie im Kom­men­tar­bere­ich, um die Wahrschein­lichkeit zu min­imieren, wichtige Infor­ma­tio­nen zu verlieren.

  • Pri­or­ität fes­tle­gen, Labels und Sta­tus hinzufügen

Pri­or­ität, Sta­tus und Labels sind zusät­zliche Optio­nen für eine effek­tive Aufgabenerstellung.

Pri­or­ität kann von 1 bis 10 reichen, wobei zehn die höch­ste ist. In der Regel wer­den Auf­gaben mit der höch­sten Pri­or­ität zuerst erledigt. Die Pri­or­ität wird beim Erstellen oder Bear­beit­en ein­er Auf­gabe zugewiesen.

Sta­tus und Labels dienen als Mark­er für den Fortschritt der Auf­gabe und spez­i­fis­che Aspek­te des Arbeit­sprozess­es. Eine Auf­gabe kann einen Sta­tus und mehrere Labels haben.

Beispiel für Labels:
  • Nach Art der Arbeit: Instal­la­tion,” Design,” Über­ar­beitun­gen”
  • Nach zeitlichen Merk­malen: April,” Sep­tem­ber,” usw.
  • Nach Qual­itätsmerk­malen: Sehr gut,” Super,” Per­fekt erledigt,” usw.

Beispiele für Aufgabeneinstellungen:
  • Erstellen Sie ein Logo für die Fir­ma XXX.
  • Schreiben Sie ein kom­merzielles Ange­bot für den Kun­den XX.
  • Bere­it­en Sie einen Bericht für das Pro­jekt des Kun­den XXX für Feb­ru­ar 2020 vor.
  • Bezahlen Sie für Beratungs­di­en­ste von der Fir­ma X.
  • Verbessern Sie das Präsen­ta­tion­slay­out für die Vertriebsabteilung.

Wie man den Abschluss der Auf­gaben kontrolliert

Mit einem Auf­gaben­man­ag­er erhal­ten Sie mehrere effek­tive Kontrollwerkzeuge:
  1. Berichte
  2. Kalen­der
  3. Kan­ban
  4. Gantt-Dia­gramm
Neben der Zuord­nung ein­er ver­ant­wortlichen Per­son und präzisen Fris­ten kön­nen Sie Auf­gaben über Berichte, Kalen­der und Kan­ban kon­trol­lieren. Berichte ermöglichen es, Auf­gaben nach notwendi­gen Para­me­tern zu fil­tern, und der Kalen­der hil­ft, die Erledi­gung der Auf­gaben nach Fris­ten, Pri­or­itätsstufen und anderen Para­me­tern nachzuverfolgen.

Kan­ban ist eine visuelle Darstel­lung der Auf­gaben­phasen auf einem Board. Der Auf­gabesta­tus kann während der Arbeit geän­dert wer­den, und Auf­gaben kön­nen mit Kan­ban von ein­er Phase zur anderen ver­schoben werden.

4 Typ­is­che Fehler bei der Aufgabenstellung

1 Man­gel­ndes Ver­ständ­nis des Endergebnisses
Das Team, das an der Auf­gabe arbeit­et, muss das Endergeb­nis verstehen.

Was sollte das Ergeb­nis sein? Wenn das Pro­jekt das glob­ale Ziel ist, dann ist jede einzelne Auf­gabe inner­halb des Pro­jek­ts ein Zwis­chen­ziel, das zur Erre­ichung des glob­alen Ziels führt.

2 Unre­al­is­tis­che Fristen
Bes­tim­men Sie die Frist für jede Auf­gabe unter Berück­sich­ti­gung der Kom­plex­ität, der Anzahl der beteiligten Mitar­beit­er, der Arbeits­be­las­tung des Teams und der indi­vidu­ellen Teil­nehmer zu diesem Zeitpunkt.

Unre­al­is­tis­che Fris­ten kön­nen zu zwei neg­a­tiv­en Szenar­ien führen: Die Auf­gabe wird schlecht oder gar nicht erledigt.

3 Kom­plexe Aufgaben
Kom­plexe Auf­gaben soll­ten in ein­fachere aufgeteilt wer­den. Eine kom­plexe Auf­gabe = mehrere ein­fache Auf­gaben. Jede Auf­gabe sollte sich darauf konzen­tri­eren, ein Ziel zu erreichen.

4 Unvoll­ständi­ge Informationen
Die Infor­ma­tio­nen zur Auf­gabe soll­ten umfassend sein. Berück­sichti­gen Sie, welche anderen Ressourcen die ver­ant­wortliche Per­son benöti­gen kön­nte, um sofort mit der Arbeit zu beginnen.

Motivieren und Fra­gen stellen


Eine wichtige Auf­gabe eines Man­agers oder Pro­jek­t­man­agers beste­ht darin, das Team zu motivieren. Zum Beispiel: Wenn wir diese Auf­gabe rechtzeit­ig erledi­gen, dann…”. Moti­va­tion kann ein Bonus, ein Tea­maus­flug oder ein Meet­ing sein, in dem die Leis­tun­gen jedes Team­mit­glieds anerkan­nt werden.

Stellen Sie während der Auf­gabe Fra­gen: Ist die Auf­gabe klar? Welche Schwierigkeit­en sind aufge­treten? Was muss geän­dert wer­den und warum? Das Inter­esse des Man­agers an der Erre­ichung des gemein­samen Ziels motiviert das Team, effek­tiv zu arbeiten.

Feed­back anfordern

Der Vorteil der Auf­gaben­stel­lung in einem Auf­gaben­man­ag­er liegt in der Möglichkeit, einen bes­timmten Teil­nehmer anzus­prechen, anstatt das gesamte Team zu kon­tak­tieren. Wenn zum Beispiel zehn Per­so­n­en an ein­er Auf­gabe arbeit­en und Sie eine Per­son ansprechen möcht­en, erwäh­nen Sie sie mit @ in den Kom­mentaren zur Auf­gabe, um zu klären, ob alles klar ist und ob zusät­zliche Infor­ma­tio­nen benötigt werden.

Wie man eine Auf­gabe in einem Auf­gaben­man­ag­er mit SMART-Tech­nolo­gie erstellt

Ver­suchen Sie noch jet­zt, eine Auf­gabe zu erstellen. Laden Sie das Team nach der Erstel­lung ein, die Zugänglichkeit und Infor­ma­tiv­ität der Auf­gabe zu bewerten.

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