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Vertragsarbeit: Verständnis von 5 verschiedenen Vertragsmodellen

Das Ver­trags­man­age­ment ist ein entschei­den­der Aspekt erfol­gre­ich­er Geschäft­sop­er­a­tio­nen. In diesem Artikel wer­den wir fünf ver­schiedene Ver­tragsarten und deren Merk­male erkun­den, um Ihnen zu helfen, zu ver­ste­hen, welch­er Ansatz am besten zu den Bedürfnis­sen Ihres Unternehmens passt.

Über­sicht über Vertragsarten

Eine Ver­tragsart ist grund­sät­zlich ein Prinzip zur Berech­nung der Zahlung für ein Projekt.

Das ein­fach­ste Beispiel ist ein Fest­preis für ein Pro­jekt, wenn Sie sich­er über den Umfang sind und/oder bere­its ein ähn­lich­es Pro­jekt durchge­führt haben; daher sind die Kosten eben­falls klar. In anderen Sit­u­a­tio­nen, in denen im Voraus nicht bekan­nt ist, wie viel Zeit für die Fer­tig­stel­lung der Arbeit benötigt wird, wird in der Regel ein Stun­den­satz gewählt.

Der Cost-Plus-Ver­tragstyp wird auch in Fällen aus­gewählt, in denen die Kosten der Arbeit im Voraus nicht berech­net wer­den kön­nen, aber sich­er ist, dass der Kunde die Aus­gaben des Auf­trag­nehmers plus einen fes­ten Prozentsatz zahlen muss.

Auswirkun­gen des Vertragstyps

Der Ver­tragstyp hängt von den Arbeits­be­din­gun­gen ab und bes­timmt wiederum:
  • Den Gewinn für den Auftragnehmer.
  • Die Risiken und Ver­ant­wortlichkeit­en sowohl des Auf­trag­nehmers als auch des Kunden.
  • Die Flex­i­bil­ität der Kooperationsbedingungen.
Jed­er Typ der Ver­gabe hat unter bes­timmten Umstän­den seine Vorteile. Um deren Prak­tik­a­bil­ität zu bew­erten und die Möglichkeit­en zu erforschen, lassen Sie uns die Ver­tragsarten im Detail untersuchen.

Fest­preis

Wesen: Klare Def­i­n­i­tion des Arbeit­sum­fangs und seines Preises.


Details: Ein Fest­preisver­trag bein­hal­tet einen im Voraus fest­gelegten Preis für das Pro­jekt, der zu Beginn der Zusam­me­nar­beit fest­gelegt wird und unab­hängig von der aufgewen­de­ten Zeit oder den Ressourcen nicht geän­dert wird.
Dieses Mod­ell wird am häu­fig­sten in Sek­toren wie IT, Bau und Wer­bung ver­wen­det, wo klare tech­nis­che Anforderun­gen und Fris­ten fest­gelegt wer­den, wie z.B. die Entwick­lung ein­er Web­site für ein Restau­rant mit bes­timmten Design‑, Funk­tions- und Zeitvorgaben.

Vorteile: Vorherse­hbares Bud­get, definierte Fris­ten und Ergebnisse.

Nachteile: Fast unmöglich, Änderun­gen vorzunehmen, sobald das Pro­jekt begonnen hat, was zu zusät­zlichen Kosten führen kann, wenn Änderun­gen notwendig sind.

Time & Material

Wesen: Flex­i­bil­ität in den Bedin­gun­gen und Trans­parenz in der Finanzierung.


Details: Die Zahlung in einem Time & Mate­r­i­al-Ver­trag basiert auf der tat­säch­lich aufgewen­de­ten Zeit und den Ressourcen, die für das Pro­jekt benötigt werden.
Dieses Mod­ell wird häu­fig in der IT ver­wen­det, um neue Pro­duk­te zu entwick­eln, bei denen hohe Unsicher­heit in den Para­me­tern und Anforderun­gen beste­ht, oder im Bauwe­sen, wenn während des Bauprozess­es unvorherge­se­hene Umstände auftreten.

Vorteile: Flex­i­bil­ität in den Anforderun­gen, Anpassungsmöglichkeit.

Nachteile: Unsicher­heit hin­sichtlich Bud­get und Fristen.

Cost Plus

Wesen: Garantie der Kos­ten­deck­ung und des Mehrwerts.


Details: Der Cost-Plus-Ver­tragstyp umfasst die Zahlung der tat­säch­lichen während des Pro­jek­ts ent­stande­nen Aus­gaben plus einen bes­timmten Prozentsatz dieser Kosten als Gewinn für den Auftragnehmer.
Dieses Mod­ell wird häu­fig in Branchen wie dem Bauwe­sen angenom­men, in denen der Umfang oder die Mate­ri­alkosten unsich­er sind.

Vorteile: Der Auf­trag­nehmer ist motiviert, die Kosten zu kontrollieren.

Nachteile: Der Kunde kön­nte höheren Bud­getrisiken aus­ge­set­zt sein.

Retain­er

Wesen: Langfristige Zusam­me­nar­beit und sta­biles Einkommen.


Details: Im Rah­men eines Retain­er-Ver­trags zahlt der Kunde regelmäßig (monatlich, vierteljährlich usw.) einen fes­ten Betrag, unab­hängig von der Arbeitslast.
Dieses Mod­ell wird typ­is­cher­weise in Mar­ket­ing, SMM, Con­tent-Mar­ket­ing und Rechts­di­en­stleis­tun­gen ver­wen­det, was bei­de Parteien mit vorherse­hbaren Aus­gaben versorgt.

Vorteile: Vorher­sag­barkeit der Ausgaben.

Nachteile: Poten­zielle Inter­essenkon­flik­te, wenn die Arbeit­slast steigt.

Dedi­ziertes Team

Wesen: Volle Konzen­tra­tion auf das Pro­jekt des Kunden.


Details: Ein dedi­ziert­er Teamver­trag bein­hal­tet die Bere­it­stel­lung eines Teams von Fach­leuten, die auss­chließlich an einem Pro­jekt arbeit­en, ähn­lich wie eine aus­ge­lagerte Ein­heit, die remote operiert.
Dieses Mod­ell ist ide­al für groß angelegte IT- und Design­pro­jek­te, in denen eine tiefge­hende Inte­gra­tion und Kon­trolle erforder­lich sind.

Vorteile: Höch­stes Maß an Kon­trolle und Teamintegration.

Nachteile: Der Kunde zahlt höhere feste Kosten im Ver­gle­ich zu anderen Modellen.

Faz­it

Die Wahl des Ver­tragstyps sollte auf den Spez­i­fi­ka des Pro­jek­ts, ver­füg­baren Bud­gets, Risikobere­itschaft und sog­ar der Erfahrung in der Inter­ak­tion zwis­chen Kunde und Anbi­eter basieren. Je tiefer Sie diese Para­me­ter analysieren, desto präzis­er kön­nen Sie den geeigneten Ver­tragstyp auswählen.

Wir hof­fen, dass dieser Artikel Ihnen als Ressource dient, um das am besten geeignete Ver­tragsmod­ell für Ihre Unternehmens­bedürfnisse zu bes­tim­men. Unab­hängig von dem Typ, den Sie wählen, bietet Work­sec­tion effek­tive Tools wie einen Zeit­er­fas­sungstool für Mod­elle, bei denen Arbeitsstun­den gezählt wer­den müssen, Bud­get- und Fris­tenkon­trolle für Pro­jek­te, die eine präzise Ressourcenver­wal­tung erfordern, und die Kom­mu­nika­tion mit Kun­den inner­halb des Sys­tems, um Trans­parenz in den Arbeit­sprozessen aufrechtzuer­hal­ten. Testen Sie diese und andere Vorteile von 

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